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Krankenversicherung in Österreich

Besonderheiten der Krankenversicherung in Österreich für Ausländer - wie bekommt man eine Krankenversicherung, Gesetzgebung, wie wählt man aus, wie viel kostet die Krankenversicherung in Wien.
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Autor : Evgeny Pilnikov,
Luxury Immobilen CEO
10 Minuten
Veröffentlicht 04.11.2021
Wir haben einen speziellen Artikel vorbereitet, der Informationen über das Krankenversicherungssystem in Österreich enthält, wie ein ausländischer Staatsbürger eine Krankenversicherung erhalten kann, welche Leistungen sie abdeckt und was sie kostet.
Qualitativ hochwertige medizinische Versorgung und erschwingliche medizinische Dienstleistungen sind für Menschen, die ins Ausland ziehen, ein wichtiges Thema. In dieser Hinsicht ist Österreich eines der komfortabelsten Länder für Auswanderer, nicht nur in Europa, sondern auch in der ganzen Welt. Das österreichische Gesundheitssystem zeichnet sich durch Zugänglichkeit, ein hohes Maß an medizinischer Versorgung und qualitativ hochwertige Krankenhäuser sowie durch die Professionalität der Ärzte aus.
Es gibt keinen Mangel an Fachärzten im Land, da auf 10.000 Einwohner 51 Ärzte kommen (das sind fast doppelt so viele wie in den USA). Das Gesundheitssystem in Österreich deckt fast 100% der Bevölkerung ab und fast alle Bürger und Einwohner sind krankenversichert.

Krankenversicherungssystem in Österreich

Das Krankenversicherungssystem in Österreich gehört zu den TOP 10 der Welt; die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Land in der Weltrangliste der Krankenversicherungen auf Platz 9 gesetzt. In Österreich wird die medizinische Versorgung der Bevölkerung auf regionaler Ebene sichergestellt und 99 % der Einwohner des Landes sind krankenversichert. Für die Organisation dieser Leistungen sind die regionalen Gebietskrankenkassen (GKK) zuständig.

Das Gesundheitswesen ist eine der wichtigsten Prioritäten für die österreichische Regierung. Im Jahr 2019 wurden beispielsweise mehr als 10% des BIP für diesen Bereich ausgegeben. Das Gesundheitssystem wird durch das Sozialversicherungssystem finanziert und ist im Bundesgesetz über die allgemeine Sozialversicherung (ASVG) von 1955 geregelt. Das Gesetz umfasst drei Bereiche: Krankenversicherung, Pensionsversicherung und Unfallversicherung.
Gleichzeitig sind die Einwohner Österreichs verpflichtet, regelmäßig einen Teil ihres Gehalts als Versicherungsbeiträge zu entrichten.

Die Krankenversicherung ist in Österreich, wie in den meisten EU-Ländern, für alle Einwohner obligatorisch. Diese Verpflichtung gilt für die folgenden Personengruppen:

  • Angestellte
  • Selbstständige und Freiberufler
  • Arbeitslose, die Leistungen beziehen
  • Rentner
  • Unterhaltsberechtigte Personen der oben genannten Kategorien
Das System der gesetzlichen Krankenversicherung in Österreich ist gut ausgeprägt, aber wenn Sie möchten, können Sie sich auch bei einem privaten Versicherungsunternehmen versichern. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz bietet den Einwohnern Österreichs Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung und das Recht auf medizinische Versorgung.
HINWEIS: Die Höhe des Einkommens einer Person wirkt sich auf die Höhe der Versicherungsleistung aus, während das Alter und der Gesundheitszustand einer Person keinen Einfluss auf die Höhe der Leistungen haben. Menschen mit geringem oder gar keinem Einkommen erhalten die medizinische Versorgung kostenlos.

Wer kann das österreichische Gesundheitssystem nutzen und wie

Der Anspruch auf medizinische Versorgung in Österreich steht allen Personen offen, die sich im Staatsgebiet aufhalten, einschließlich Einwohnern und Touristen.

Es wird empfohlen, eine Reiseversicherung im Voraus abzuschließen, wenn Sie Österreich als Tourist oder auf einer Geschäftsreise für einen kurzen Zeitraum besuchen. Andernfalls müssen Sie, wenn Sie sich an eine medizinische Einrichtung wenden, für alle in Anspruch genommenen Leistungen in voller Höhe aufkommen.

Die Bedingungen für die medizinische Versorgung von Einwohnern Österreichs sind universell, unabhängig von Alter und Höhe des Einkommens. Einwohner sind alle Personen, die sich seit mindestens 6 Monaten legal im Land aufhalten. Sie haben Anspruch auf kostenlose medizinische Versorgung durch das staatliche Sozialversicherungssystem.

Das staatliche Krankenversicherungssystem für Expats in Österreich

Um eine Krankenversicherung zu erhalten, reicht es aus, offiziell als Expat in Österreich beschäftigt zu sein, da die monatlichen Versicherungsbeiträge automatisch übermittelt werden.

In Österreich, wie auch in anderen EU-Ländern, ist der Arbeitgeber dafür verantwortlich, seine Mitarbeiter bei den Sozialversicherungsträgern anzumelden. Der Arbeitgeber ist auch verpflichtet, einen Teil des Gehalts des Arbeitnehmers einzubehalten und dieses Geld an den Staat zu zahlen. Ein Einwohner kann sich die Versicherungsgesellschaft, bei der er versichert ist, nicht aussuchen, da dies vom Arbeitgeber abhängt. Der Arbeitnehmer hat jedoch das Recht, eine Ergänzung zur Standardpolizze zu wählen, z. B. den Einschluss von Physiotherapie. Für Zusatzoptionen wird jedoch in der Regel ein gesonderter Beitrag erhoben.

Nach der Anmeldung bei der Sozialversicherung erhält jeder Einwohner eine individuelle Nummer. Seit 2005 erhalten alle Expats eine elektronische Karte (e-card), mit der sie für die Dauer ihres Aufenthalts in Österreich kostenlose medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können. Die Kosten für die Karte belaufen sich auf EUR 11,95 (USD 14). Der Betrag wird jährlich als Servicegebühr erhoben.

Um eine elektronische Karte zu erhalten, müssen Sie keinen Antrag stellen, da die Krankenkasse die Karte nach der Anmeldung an Ihre Privatadresse sendet. Auf dieser Karte sind Daten über die Krankengeschichte und die verschriebenen Medikamente enthalten. Bei jedem Besuch im Krankenhaus müssen Sie die e-card vorlegen.
HINWEIS! Nicht erwerbstätige Ehegatten und Kinder von im Ausland lebenden Personen sind automatisch an die Versicherung eines erwerbstätigen Einwohners gebunden. Darüber hinaus haben nicht erwerbstätige Rentner und ihre in Österreich lebenden Ehegatten Anspruch auf eine staatliche Krankenversicherung.
Selbständige, Freiberufler und Gewerbetreibende können auch eine gesetzliche Krankenversicherung abschließen. In Österreich gibt es eine spezielle Einrichtung für die Sozialversicherung dieser Beschäftigungskategorien: Die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS).

Die Gesundheitsversorgung ist jedoch nicht völlig kostenlos: Diese Personen müssen 20% der Behandlungskosten selbst tragen. Die oben genannten Personengruppen haben die Möglichkeit, zwischen einer obligatorischen und einer privaten Krankenvollversicherung zu wählen. Je nach beruflicher und familiärer Situation, muss man sich für die richtige Variante entscheiden. So hängt beispielsweise die Höhe des Beitrags zur gesetzlichen Krankenversicherung für Selbständige direkt von ihrem Einkommen ab. Wenn das monatliche Einkommen EUR 4.688 (USD 5.422) übersteigt, beträgt der Krankenversicherungsbeitrag ohne Krankengeld etwa EUR 774 (USD 895) pro Monat zuzüglich einer zusätzlichen Versicherungsgebühr. Dank des Zusatzbeitrags liegen die monatlichen Ausgaben zwischen EUR 430 und EUR 480 (USD 497 und USD 555). Darin enthalten sind zum Beispiel auch medizinische Leistungen in Höhe von 2.500 EUR (2.891 USD). Auf Grundlage der oben genannten Punkte, empfiehlt es sich, die einzelnen Optionen sorgfältig zu prüfen und die für Sie am besten geeigneten zu wählen.
Studierende können sich gemeinsam über die Krankenversicherung beider Elternteile oder nur eines Elternteils versichern lassen. Dies ist in der Regel vor dem 27. Lebensjahr möglich, allerdings ist in diesem Fall eine (Bestätigung über) die Familienbeihilfe oder eine Bestätigung über die Fortsetzung des Studiums erforderlich. Dazu müssen die Studierenden eine Studienleistung von 8 Stunden pro Woche nachweisen oder 16 ECTS-Punkte für das Studienjahr erreichen.

Studierende aus Nicht-EU-Ländern, die in Österreich studieren wollen, haben keinen Anspruch auf eine staatliche Krankenversicherung. Um ein Studentenvisum zu erhalten, müssen sie zunächst eine Versicherung bei einer der privaten Versicherungsgesellschaften abschließen, die für die gesamte Dauer ihres Aufenthalts in Österreich gültig ist. Eine gängige Möglichkeit ist in solchen Fällen die freiwillige Versicherung bei der.

Österreichischen Gebietskrankenkasse (ÖGK), deren Kosten sich unter Berücksichtigung des Studentenrabatts auf 63,44 EUR (73 USD) pro Monat belaufen. Das wichtigste Kriterium ist, dass das Einkommen nicht mehr als EUR 10.000 (USD 11.567) pro Jahr betragen sollte. Die Zusatzversicherung hängt von der Höhe der vom jeweiligen Versicherer angebotenen Leistungen ab, und einige Pakete sind bereits für EUR 5 (USD 5,78) pro Monat erhältlich.
HINWEIS! Ein Student kann sich an die Krankenkasse wenden, um sich über die Voraussetzungen für die Selbstversicherung in der ÖGK zu informieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Versicherung für eine geringfügige Beschäftigung als Alternative zu wählen, wobei das Einkommen in diesem Fall EUR 475,86 (USD 550,43) pro Monat nicht überschreiten sollte. Die monatlichen Kosten der Krankenversicherung für geringfügig Beschäftigte belaufen sich auf EUR 67,18 (USD 77,71).

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Europäische Krankenversi­cherungskarte (EKVK)

Die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) steht allen Bürgern der EU-Länder, einschließlich Österreichs, zur Verfügung. Auch Bürgerinnen und Bürger aus Nicht-EU-Ländern können diese Karte erhalten, wenn sie sich rechtmäßig auf dem Gebiet eines europäischen Staates aufhalten und in dessen Sozialversicherungssystem gemeldet sind.

Die folgenden Daten werden auf der EKVK gespeichert:

  • Geburtsdatum des Karteninhabers.
  • Vor- und Nachname des Karteninhabers.
  • Die ersten 10 Ziffern der Krankenversicherungsnummer als persönliche Identifikationsnummer.
  • Versicherungsnummer der Krankenkasse.
  • Identifikationsnummer der Karte.
  • Gültigkeitsdauer der Karte.
  • Ein Feld für die Unterschrift des Karteninhabers mit dem EU-Emblem.
Der Inhaber einer EKVK-Karte hat in jedem der 27 EU-Länder Anspruch auf staatliche medizinische Versorgung zu den gleichen Bedingungen wie die einheimische Bevölkerung. So kann beispielsweise ein französischer Staatsbürger, der nach Österreich kommt, die gleiche medizinische Versorgung erhalten, wie ein gebürtiger Österreicher und umgekehrt.

Es ist jedoch zu bedenken, dass die Liste der Dienstleistungen oder Arzneimittel, die Inhabern der EKVK-Karte kostenlos oder zu einem ermäßigten Preis zur Verfügung stehen, von Land zu Land unterschiedlich sein kann. Außerdem können Inhaber der Europäischen Krankenversicherungskarte, die keine EU-Bürger sind, diese in Dänemark, Island, Norwegen, der Schweiz und Liechtenstein nicht benutzen.

In einigen Ländern steht den Inhabern der EKVK ein kostenloser Dienst zur Verfügung. In anderen Staaten muss der Patient zunächst für seine medizinischen Leistungen bezahlen und erhält erst dann eine Entschädigung von der Sozialversicherungsbehörde.
In den meisten europäischen Ländern können Sie eine EKVK online beantragen oder verlängern. In Österreich wird die EKVK zusammen mit einer elektronischen Krankenversicherungskarte ausgestellt, die sich auf der Rückseite der e-card befindet.

Die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung in Österreich

Ein monatlicher Beitrag von 18,12% wird automatisch vom Gehalt eines Einwohners, der am staatlichen Krankenversicherungsprogramm teilnimmt, an die Regierung überwiesen. Darüber hinaus ist der Arbeitgeber verpflichtet, 21,32% desselben Betrags an den Sozialversicherungsfonds abzuführen. Der monatliche Beitrag wird von Rentnern, Behinderten und Arbeitslosen nicht erhoben, da sie kein Einkommen beziehen und die Gesundheitsversorgung für sie kostenlos ist.
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Was wird in Österreich von der gesetzlichen Krankenversicherung abgedeckt?

Die Krankenversicherung in Österreich deckt alle Kosten für Untersuchungen und Behandlungen in öffentlichen medizinischen Einrichtungen sowie den Kauf von verschreibungspflichtigen Medikamenten ab.

Wenn die staatliche Versicherung bestimmte medizinische Leistungen, die Sie in Anspruch nehmen wollen, nicht abdeckt, müssen Sie die vollen Kosten selbst tragen. Die Preise für medizinische Leistungen in Österreich sind recht hoch, daher können Sie ein geeignetes Paket von Privatversicherungen wählen, das Ihre Behandlung wesentlich günstiger macht.
Krankenhausaufenthalte
Dank der Krankenversicherung ist der Besuch von Krankenhäusern in Österreich kostenlos, aber einige Einrichtungen erheben gesonderte Gebühren. Wenn Sie zum Beispiel einen Arzt aufsuchen, der keine staatliche Krankenversicherung akzeptiert, kann es sein, dass Sie für eine Untersuchung oder Behandlung eine Vorauszahlung leisten müssen. In solchen Fällen erstattet Ihnen die Krankenkasse in den meisten Fällen bis zu 80 % der Kosten für die erbrachten Leistungen, nachdem der Antrag gestellt worden ist. Ärzte, die im Rahmen des staatlichen Systems tätig sind, tragen in der Regel Schilder mit der Aufschrift "Kassenarzt" oder "Alle Kassen". Darüber hinaus kann es vorkommen, dass die Gebühr für den Aufenthalt in den Krankenhäusern des Wiener Gesundheitsverbundes etwa EUR 12 (USD 13,87) pro Tag beträgt. At the same time, the insurance covers 100% of the costs of hospitalization. Es ist zu beachten, dass bei ambulanten Besuchen von Patienten, die von Vertragsärzten betreut werden, zwischen 10 und 20% der gesamten Behandlungskosten von Patienten eingefordert werden können.

Medizinische Notfallversorgung
Wenn Sie eine Notfallbehandlung benötigen, können Sie sich an das nächstgelegene medizinische Zentrum wenden. Die staatliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für die Ihnen erbrachten Leistungen in vollem Umfang.
Rezepte und Medikamente
Vom Arzt verschriebene Medikamente können in Österreich auch über die Krankenkasse abgerechnet werden. Allerdings wird für jedes Rezept eine geringe Gebühr von EUR 6,30 (USD 7,28) fällig.
Impfungen
Kinder unter 15 Jahren werden in Österreich kostenlos geimpft. Die Bedingungen für eine Impfung und deren Kosten für Patienten über 15 Jahre sowie für diejenigen, die sich vor einer Auslandsreise impfen lassen wollen, müssen mit ihrem Versicherer geklärt werden.
Umgang mit Schwangerschaften
Die Krankenversicherung deckt die Untersuchungen von Schwangeren, die Entbindung selbst und die Mutterschaftsbetreuung ab.
Psychiatrische Betreuung
In Österreich wird die psychiatrische Behandlung im Allgemeinen auch von der Versicherung übernommen, aber in einigen Bereichen, wie z. B. der Psychotherapie, wird nur ein bestimmter Teil der Kosten für die Leistungen erstattet.
Zahnärztliche Leistungen
Diese Leistungen sind auch in der staatlichen Versicherung enthalten, aber die Einzelheiten ihrer Kostenübernahme sollten Sie mit Ihrer Versicherungsgesellschaft klären. Zu den kostenlosen Leistungen gehören in der Regel professionelle Zahnreinigung und Zahnfüllungen. Prothetische und chirurgische Eingriffe können nur von einer privaten Versicherung übernommen werden.
Augenärztliche Versorgung
Die genauen Bedingungen für den Versicherungsschutz hängen von der Polizze Ihrer Versicherungsgesellschaft ab.
Sexuelle Gesundheit
Diese Art von Leistungen, einschließlich aller erforderlichen Tests und Untersuchungen, werden von den Krankenkassen übernommen. Dieser Bereich der Medizin wird in Österreich hauptsächlich von AllgemeinmedizinerInnen (TherapeutInnen oder Schulinformationskampagnen) abgedeckt.
Ergänzende und alternative Medizin
Diese Art der medizinischen Versorgung wird in Österreich derzeit immer beliebter. Wenn Ihr Arzt oder Ihre Ärztin alternative Behandlungsmethoden praktiziert, werden diese Leistungen höchstwahrscheinlich von der Versicherung übernommen.
Behandlung in den EU-Ländern
Der Inhaber einer österreichischen elektronischen Karte kann sich darauf verlassen, dass die Behandlung in anderen EU-Ländern durch die staatliche Versicherung abgedeckt ist, da sich die EKVK auf der Rückseite der Karte befindet.
WICHTING! In Notfällen muss man für dringende Arztbesuche die 144 für die Ambulanz oder die 141 für die Notaufnahme (Rettungsdienst) anrufen. Außerdem gibt es in Österreich eine einheitliche Notrufnummer - 112.

Private Krankenversicherung in Österreich

Neben der obligatorischen gesetzlichen Krankenversicherung, können die Einwohner Österreichs auch eine private Krankenversicherung abschließen. Die Qualität der Leistungen in den beiden Sektoren ist praktisch gleich, aber es kann Unterschiede in der Verfügbarkeit einer Auswahl bestimmter Leistungen und im Komfortniveau geben.

Die Verfügbarkeit von Privatversicherungen eröffnet zum Beispiel den Zugang zu einem größeren Angebot an Kliniken und Fachärzten. Auch die Wartezeit für die Aufnahme wird verkürzt. Wer eine private Krankenversicherung abgeschlossen hat, erhält während des Krankenhausaufenthalts ein Einzel- oder Doppelzimmer und wird nicht mit anderen Patienten in einem Zimmer untergebracht. Die Versicherung kann auch den Kauf von bestimmten Medikamenten, Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen), Zahnbehandlungen usw. übernehmen. Je nach Bundesland kann die Versicherung auch den Kauf von therapeutischen Geräten abdecken. So können beispielsweise die Kosten für den Kauf eines elektrischen Rollstuhls bis zu EUR 498 (USD 575) von regionalen Kassen in Wien und Tirol übernommen werden. Einige Krankenkassen in Nieder- und Oberösterreich und Salzburg können Kosten in Höhe von bis zu EUR 3.320 (USD 3.836) übernehmen.
Sowohl die öffentlichen als auch die privaten Versicherungsunternehmen werden von der österreichischen Finanzmarktaufsicht verwaltet. Auf dem österreichischen Markt sind viele Versicherer tätig, die bekanntesten sind internationale Unternehmen wie Globality Health, Cigna Global und Allianz Care.
Die Dienstleistungen solcher Unternehmen umfassen eine breite Palette von Plänen, die für verschiedene Fälle geeignet sind, in denen das Alter und der Gesundheitszustand des Kunden die Kosten der Polizze beeinflussen. Je stärker eine Person medizinisch beeinträchtigt ist, desto teurer wird ihre Krankenversicherung. Der Preis für die Versicherung älterer und schwer kranker Menschen kann bis zu EUR 500 (USD 576) pro Monat und mehr betragen. Die monatlichen Kosten der Krankenversicherung für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren betragen in den meisten Fällen nur EUR 30 (USD 34).

Das Verfahren zur Erstattung der Kosten für medizinische Leistungen richtet sich nach den Bestimmungen der jeweiligen Versicherungsgesellschaft. In den meisten Fällen rechnen die Krankenhäuser und Polikliniken direkt mit dem Versicherer ab, während die versicherte Person nichts bezahlt. Zum Beispiel überweist der Patient selbst Geld an das Krankenhaus oder an den Arzt für die erhaltenen Leistungen, woraufhin er eine Entschädigung vom Versicherer auf Grundlage der vorgelegten Nachweise und Dokumente über den Termin von Untersuchungen, Verfahren und Medikamenten usw. erhält.
HINWEIS: Studierende aus Nicht-EU-Ländern nehmen häufig die Dienste privater Unternehmen in Anspruch, weil sie keinen Zugang zum staatlichen Versicherungssystem haben. Studierende, die in Österreich leben und selbstständig eine Krankenversicherung abgeschlossen haben, müssen jeden Monat Beiträge in Höhe von etwa EUR 50 (USD 57) für die staatliche Krankenversicherung entrichten.

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Zusammenfassung

  • Die Krankenversicherung in Österreich ist für alle Einwohner - die einheimische Bevölkerung und Ausländer - obligatorisch.
  • Die Einwohner Österreichs haben Zugang zu öffentlichen und privaten Krankenversicherungen.
  • Um am staatlichen Krankenversicherungsprogramm teilzunehmen, reicht es aus, wenn ein Expat eine offizielle Arbeitsstelle in Österreich findet. Die erforderlichen Beiträge werden automatisch von jedem Gehalt an die Regierung überwiesen. Die Versicherung gilt nicht nur für den Einwohner selbst, sondern auch für dessen Familie: Ehepartner und minderjährige Kinder.
  • Ausländische Freiberufler können sich bei einer speziellen Einrichtung - der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) - zur gesetzlichen Krankenversicherung anmelden.
  • Die elektronische Gesundheitskarte (e-card) kann bei der Anmeldung im staatlichen Sozialversicherungssystem erworben werden. Diese Karte muss bei jedem Besuch in einem Krankenhaus oder einer medizinischen Einrichtung vorgelegt werden.
  • Die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK ) befindet sich auf der Rückseite der e-card und berechtigt zur Inanspruchnahme medizinischer Leistungen im Rahmen der Versicherung in allen EU-Staaten.
  • Das Alter und der Gesundheitszustand eines Ausländers wirken sich auf die Kosten einer privaten Krankenversicherungspolizze aus. Die monatliche Zahlung für eine private Krankenversicherung für Kinder unter 18 Jahren kann EUR 30 (USD 34) betragen und für ältere Menschen mit chronischen Krankheiten - EUR 500 (USD 576) oder mehr.
  • In Österreich ist die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen auch ohne Versicherung möglich. In einem solchen Fall müssen Sie jedoch die vollen Kosten für die medizinischen Leistungen selbst tragen, die in diesem Land recht teuer sind.
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Evgeny Pilnikov.
Expert.
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